Durch das 0:2 gegen Inter Mailand zum Ende der Champions League Ligaphase verspielte der BVB das Heimrecht im Play-Off-Rückspiel. Am 17./18. Februar und 24./25. Februar geht es gegen Atalanta Bergamo oder Bayer Leverkusen. Die Auslosung ist am Freitag.

Von Falk-Stéphane Dezort

„Es war ein klassisches 0:0-Spiel“, sagte BVB-Trainer Niko Kovac nach dem verlorenen letzten Heimspiel der Ligaphase gegen Inter Mailand. „Wir sind enttäuscht und haben nun die Play-Offs vor uns.“ Allerdings habe man auch in der Vorsaison das Achtelfinale über die Zwischenrunde erreicht. Dies sei auch dieses Mal das Ziel: „Wir wollen ins Viertelfinale“. Der Weg in die Runde der letzten acht Mannschaften führt dabei entweder über Atalanta Bergamo oder Bayer Leverkusen. Einen „Wunschgegner“ hat Kovac indes nicht. Man müsse den Gegner nehmen, wie er kommt.

Niko Kovac Foto: Kirchner Media

Nur ein Punkt aus vier Spielen

Aufgrund der Niederlage rutschte der BVB noch auf Platz 17 ab und hat im Play-Off-Rückspiel nun kein Heimrecht. Für den BVB-Coach ist das allerdings nebensächlich. „Früher gab es die Auswärtstorregel. Klar hätte ich mir das Heimrecht gewünscht, aber nun ist es, wie es ist. Egal wer kommt, sie wissen, dass es hier nicht leicht wird.“ Allerdings wisse er auch, dass man sich mit nur einem Punkt aus den vergangenen vier Spielen in der Königsklasse die „Platzierung kaputt gemacht“ habe. Nun aber gelte der Fokus erst einmal den kommenden drei Bundesliga-Spielen – unter anderem am Sonntag im Heimspiel gegen Heidenheim.

Gegen Inter Mailand fielen mit Svensson (Rotsperre), Anton (Infekt), Süle und Sabitzer (verletzt) sowie Öczan (nicht gemeldet) gleich fünf Spieler. Zudem musste man Anselmino wieder an den FC Chelsea zurückgeben und verlieh Duranville nach Basel. Für Kovac ist die Breite des Kaders dennoch ausreichend: „Wenn alle wieder an Board sind, muss ich für die Bundesliga einen Spieler aus dem Kader streichen.“ Man habe genug Spieler, um beide Wettbewerbe bespielen zu können.